Keramische Fassadenplatten für Stadthaus in Basel

Beim neu erbauten Stadthaus setzte Nik Werenfels Architekten GmbH auf einen nachhaltigen Low-Tech-Ansatz. Es kamen möglichst einfache und unbehandelte Materialien zum Einsatz. Die massiven Aussenwände aus Einsteinmauerwerk wurden geschlämmt, wodurch das Fugenbild plastisch in Erscheinung tritt. Die Keramik im Sockelbereich nimmt das Thema des Sichtmauerwerks auf und schafft einen Bezug zu Vorgänger- und ­Nachbarbauten im Quartier.


Werkstatt für Architekten

Für die Umsetzung der keramischen Fassadenplatten entschieden sich die Architekten für eine Neuentwicklung in Zusammenarbeit mit unseren Keramikern. Die Platten sollten zirka 23.5 x 23.5 cm gross sein und keine scharfen Kanten aufweisen. Auch bezüglich Haptik, Farbe und Optik hatten die Architekten klare Vorstellungen. Um die gewünschten warmen Farbtöne umzusetzen, entwickelten die Keramiker unserer Manufaktur zuerst die passende Tonmischung. Als Referenz diente dabei ein Ziegelstein, der auch als haptische Vorlage galt. Anschliessend wurden für die benötigte Fläche von knapp 100 m² verschiedene Produktionsverfahren geprüft und mehrere Muster erstellt. Der am besten geeignete Herstellungsprozess beinhaltete einen hohen Anteil an Handarbeit. 

weitere Projekte

Die unglasierten Fassadenplatten wurden auf Wunsch mit einigen glasierten Exemplaren sowie der eigens hergestellten Hausnummer ergänzt. So entstand ein regional gefertigtes Unikat aus rein natürlichen Materialien, das sich perfekt in das harmonische Gesamtkonzept der ­Architekten einfügt und die Handschrift der Keramiker trägt.

Projektblatt

Zahlen und Fakten

Architekten
Nik Werenfels Architekten GmbH, Zürich

Realisierung
2023

AUSSTELLUNGEN

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