Wandverkleidung

Die SBB und die Stadt Winterthur renovierte die Personenunterführung Süd am Hauptbahnhof Winterthur. Ziel war es, den Reisenden einen hellen und funktionalen Zugang zu den Zügen zu schaffen. 

Werkstatt für Architekten

Für die neue Wandverkleidung war ein widerstandsfähiges Material Bedingung. Zudem sollten die bestehenden Höhenunterschiede mit unterschiedlichen Werkstücken ausgeglichen werden. In enger Zusammenarbeit diskutierten wir die Umsetzbarkeit der Ideen und Entwürfe des Architekten-Kollektivs – meist in der Manufaktur – gemeinsam. Das Endprodukt musste die gegebenen Parameter, wie der preisliche Rahmen und der Wunsch, die Keramik nie in der Vertikalen zu schneiden, erfüllen. Als weitere Voraussetzung galt es, beide Bauherren von der neuen Wandverkleidung zu überzeugen. Von der ersten Idee bis zur endgültigen Umsetzung waren drei Jahre Entwicklung nötig.

Die handwerkliche Oberfläche, Haptik und die durchlaufenden Wellen konnten am besten mit dem Strangpressverfahren umgesetzt werden. Dieses bot für den Grossauftrag von 550 m2 das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Die Abmessung der Normplatte von 150 x 340 mm erwies sich für das Handling als ideal. Als Träger wurde heller Ton gewählt und so glasiert, dass der Grundton durchscheint. Das Resultat war eine helle Keramik mit sehr schönem Farbspiel.

Projektblatt

Zahlen und Fakten

Bauherr
Stadt Winterthur, Tiefbauamt
SBB AG, Infrastruktur, Ausbau- und ­Erneuerungsprojekte Region Ost

Architekt
Architekten-Kollektiv AG Winterthur

Plattenleger
Urs Mathys Keramik AG

Realisierung
2023 / 2024

AUSSTELLUNGEN

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