Bauherr und Baumeister planen eine Anlage.
Im Katalog Zum Thema Feuerwissen blättern.
Paar geniesst das Cheminéefeuer.
Baumkrone im Gegenlicht.
Jüngere Frau geniesst die frische Luft im Wald.
Katalog mit Lesezeichen.
Nahaufnahme von Feuer und Glut.
Runde Holzstücke aufgestapelt.

Faszination Feuer

Seit Urzeiten sind wir alle fasziniert von der Magie eines Holzfeuers und allen technischen Trends zum Trotz sind die knisternden Flammen in der guten Stube sehr beliebt.

Auswahl und Planung

Eine Holzfeuerung ist sorgfältig auf die Kundenbedürfnisse und auf das Gebäude abzustimmen. Für die Auswahl eines Cheminées, Schwedenofens oder Kachelofens sind folgende Punkte zu besprechen:

  • Soll die Feuerstätte als Ambiente Feuer, Zusatzheizung oder Ganzhausheizung genutzt werden?
  • Wo ist der Standort der Anlage geplant? (Grundriss und Schnitt)
  • Designwünsche mit Beispielen dokumentieren
  • Ausgewählte oder vorhandene Materialien und Farben vom Aufstellraum dokumentieren
  • Welcher Wärmebedarf wird benötigt?
  • Welches Budget ist eingeplant?
  • Wo ist der Kamin eingeplant? Beim vorhandenen die Dimensionierung angeben (Ø und Länge)
  • Woher kommt die Verbrennungsluft? Ist eine Lüftung eingeplant?
  • Wo kann das Holz gelagert werden?

Nehmen Sie unsere kostenlose Beratung in Anspruch und vereinbaren Sie einen Termin. Gegen Berechnung erstellen wir gerne auch eine Planung mit Visualisierung.

Wärmebedarf

Der Einbau in hochwärmegedämmten und dichten Gebäuden mit niedrigem Wärmebedarf ist problemlos möglich und stellt für viele Hausbesitzer eine Steigerung des Wohnkomforts dar. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Die Wärmeleistung der Feuerstätte ist auf den Wärmebedarf abzustimmen.

  • Die Verbrennungsluft muss von aussen direkt an die Feuerstätte angeschlossen werden

  • Lüftungseinrichtungen (Komfortlüftung, Abluftanlage, zentraler Staubsauger) müssen druckneutral eingestellt werden damit kein Unterdruck entsteht

  • Bei Minergie sind die Vorgaben von MINERGIE® zu beachten

Wärmeleistung

Eine Wohnraumfeuerung kann als Ambientefeuer, als Zusatzheizung einen wesentlichen Teil der Heizlast tragen oder sogar als Vollheizung konzipiert werden. Bei der Planung spielt die Abstimmung zwischen dem Wärmebedarf und der Wärmeverteilung im Haus eine zentrale Rolle.

Speicher

Um die Abgabe der Wärmeleistung einer Holzfeuerung auf den heutigen Wärmebedarf von Räumen abzustimmen, werden moderne Cheminées, Kachelöfen und Schwedenöfen mit Speichermasse gebaut. Dadurch wird die Wärme über die Speichermasse in Form von Strahlungswärme über mehrere Stunden an den Raum abgegeben.

Strahlungswärme

Ob ein Raumklima behaglich ist oder nicht, entscheidet nicht allein die Raumtemperatur sondern auch wie die Wärme vom Menschen aufgenommen wird. Strahlungswärme ist mit Sonnenstrahlen zu vergleichen. Diese Wärmestrahlen im mittleren Infrarotbereich erwärmen Oberflächen im Raum, aber nicht die Luft. Das führt zu einer gleichmässigen Raumtemperatur ohne Überhitzung. Die Luft behält die Frische und es entsteht ein gesundes, angenehmes Raumklima. Mit dieser sanften Strahlungswärme wird Körper und Geist beruhigt und entspannt.

Kamin

Der Kamin ist der Motor einer Feuerstätte und sorgt dafür, dass die bei Betrieb der Feuerstätte entstehenden Verbrennungsgase sicher abgeführt werden. Dafür ist es notwendig, dass der Kamin in Querschnitt und Länge auf die Feuerstätte abgestimmt ist.  

Verbrennungsluft

Bei der heutigen dichten Bauweise benötigen Holzfeuerstätten zwingend eine ausreichende Luftzufuhr von aussen direkt in den Feuerraum. Alle Wohnraumfeuerungen von Ganz Baukeramik AG haben die Anschlussmöglichkeit um die Verbrennungsluft kontrolliert von aussen zu beziehen. Die Frischluft kann in Rohren oder in Flachkanälen zur Feuerstelle geführt werden, Hauptsache der Querschnitt stimmt. Im Normalfall müssen Frischluftleitungen gedämmt werden.

Zulassung

Alle Wohnraumfeuerungen von Ganz Baukeramik AG haben die notwendigen Zulassungen in Form von Leistungserklärungen.

Heizen mit Holz

Es gibt verschiedene energetisch sinnvolle Lösungen für das Beheizen von Gebäuden – aber nichts schafft mehr Behaglichkeit und Stimmung als ein Holzfeuer. Der regenerative Energieträger bietet eine hohe Versorgungssicherheit und macht unabhängig von fossilen Brennstoffen. Holz setzt bei der Verbrennung  nur so viel CO2 frei, wie zur Entstehung benötigt wurde. Fünf Ster Holz ersetzen 1000 Liter Heizöl und ersparen der Atmosphäre rund 2.5 Tonnen zusätzliches CO2. In den Wäldern Europas wächst viel mehr Holz nach als wir nutzen. Der Förster in Ihrem Dorf freut sich, wenn er Ihnen Brennholz liefern kann.

Richtig Anfeuern

Um den Abbrand des Feuers möglichst effizient und schadstofffrei zu halten, darf kein feuchtes oder behandeltes Holz und auch kein Abfall aus dem Haushalt verbrannt werden. Es darf nur trockenes und naturbelassenes Holz verwendet werden. Anleitung als PDF.

Wärmepumpe und Holzfeuer

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Wärmepumpe. Bei sinkenden Temperaturen sinkt leider auch deren Wirtschaftlichkeit. Wer Kosten sparen und dennoch nahezu CO2-neutral heizen möchte, kombiniert die elektrische Wärmepumpe mit einer Holzfeuerung. Die ideale Ergänzung für gesunde Wärme und mehr Unabhängigkeit.

Unabhängig Nachhaltig

Keine andere Heizung bietet so viel Sicherheit und Unabhängigkeit wie eine Holzfeuerung mit Speicherwärme. Holz ist regional verfügbar und bringt Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Mit Holz zu heizen bedeutet, die Natur zu schützen, damit sie auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

AUSSTELLUNGEN

Erleben Sie unsere Produkte live - besuchen Sie eine unserer acht Ausstellungen! Unsere kompetenten FachberaterInnen helfen Ihnen bei der Wahl des geeigneten Produktes.

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